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Lachen tut gut: Doc Ramadani´s Witzesammlung

Posted by Francis Dercourt | Posted in Allgemein, Empfehlungen | Posted on 05-06-2011

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Dr. med. Marco Ramadani ist niedergelassener Arzt mit eigener Praxis für Hypnotherapie und Klinischer Hypnose im Neu-Ulmer Stadtteil Pfuhl. Marco nutzt das Internet sehr aktiv und so kommt es, dass wir uns immer wieder im Web „treffen“. Seinen Blog habe ich auch schon mal hier erwähnt.

Jetzt hat Marco ein neues Projekt realisiert. Er sammelt Witze und Kurzgeschichten, die er besonders unterhaltsam findet. Er hat dafür eine eigene Internetseite ins Leben gerufen: Doc Ramadani´s Witzesammlung

Hier ein Witz, der mir gut gefallen hat:

Der Psychiater argumentiert gegenüber seinem Patienten: ‘Seien Sie ganz beruhigt: Wer sich meine Honorare leisten kann, ist niemals ein totaler Versager!’

Oder der:

‘Herr Doktor, ich habe jeden Morgen um 7 Uhr Stuhlgang!’ – ‘Ja, aber das ist doch sehr gut!’ – ‘Aber ich steh doch erst um halb 8 auf!’

Marco schrieb mir auf Facebook:

Witze sind nicht nur Witze – Witze sind psychotherapeutische Interventionsangebote. Und … Witze sind wie Menschen. Es gibt alle möglichen Sorten. Aber die richtig guten sind unschlagbar positiv fürs Leben !!!

Übrigens: Die Witzesammlung kann man auf Facebook abonnieren! Einfach hier entlang :-)

Zu Schluss noch einen netten Witz:

Ein Schwein sah auf der anderen Seite eines Flusses einen schönen Haufen mit leckeren Essensresten. Es überlegte hin und her und fragte sich, ob es es wagen könnte, den Fluss zu überqueren. Die Essensreste rochen einfach zu köstlich. Aber es hatte keine Ahnung, wie tief der Fluss wohl sein möge. Da fragte es einen Hasen, der gerade vorbei hoppelte: “Hase, ich würde gerne den Fluss überqueren, meinst Du, dass ich da sicher rüber komme?”. Der Hase antwortete: “Gar kein Problem, der Fluss ist ganz, ganz flach. Das schaffst Du!”. Das Schwein nahm also beherzt Anlauf und sprang in den Fluss … es wäre fast abgesoffen und konnte sich mit Müh und Not ans Ufer zurück retten. „Merkwürdig”, sagte der Hase, “den Enten reicht das Wasser nur bis zum Bauch!”

Geschichten versüssen unser Leben

Posted by Francis Dercourt | Posted in Allgemein | Posted on 23-12-2010

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Manuela Beyeler schickt mich wieder eine schöne Geschichte:

Eine Frau kam mit ihrem Sohn zu dem weisen Ali.

„Meister“, sprach sie, „mein Sohn ist von einem widerwärtigen Übel befallen. Er isst Datteln von morgens bis abends. Wenn ich ihm keine Datteln gebe, schreit er, dass man es bis in den siebenten Himmel hört. Was soll ich tun, bitte hilf mir!“

Der weise Ali schaute das Kind freundlich an und sagte: „Gute Frau, geh nach Hause und kommt morgen zur gleichen Zeit wieder!“

Am nächsten Tag stand die Frau, müde von der langen Reise, mit ihrem Sohn wieder vor Ali. Der grosse Meister setzte den Jungen vor sich auf einen Stuhl, sprach freundlich zu ihm, nahm ihm schliesslich die Dattel aus der Hand und sagte: „Mein Sohn, erinnere dich der Mässigkeit. Es gibt auch andere Dinge, die gut schmecken.“

Mit diesen Worten entliess er Mutter und Kind.

Etwas verwundert fragte die Frau: „Grosser Meister, warum hast du das nicht schon gestern gesagt, warum mussten wir den langen Weg zu dir noch einmal machen?“

„Gute Frau“, antwortete da Ali, „gestern hätte ich deinem Sohn nicht überzeugend sagen können, was ich ihm heute sagte, denn gestern hatte ich selber die Süsse der Dattel genossen!“

Manuela ist Veränderungsberaterin. Sie bietet unter anderem systemische Unternehmensberatungen  und Coaching an.

Wer sich direkt an Manuela wenden möchte, erreicht sie unter folgenden Koordinaten:

4c change GmbH
Hardau 38
CH-8408 Winterthur

www.4c-change.ch

Viel Spass beim Lebenversüssen :-)

Erzähl mir eine Geschichte…

Posted by Francis Dercourt | Posted in Empfehlungen | Posted on 28-03-2010

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Marco Ramadani erzählt in seinem Blog Doc Ramadani´s Energiebrief immer wieder Geschichten. Ich mag das. Die letzte Geschichte “Was ist eine Alternative?” hat mir besonders gut gefallen. Ich gebe sie hier einfach weiter:

Ein Mann kam zum Rabbi und fragte: “Rabbi, sag mir bitte: Was ist eine Alternative?”

Der Rabbi zögerte etwas, studierte aufmerksam das Gesicht des Fragenden und sprach dann: “Eine Alternative? Nun, das ist nicht so einfach. Ich will dir ein Beispiel geben: Angenommen, nur einmal angenommen, du hast ein Huhn. So ein Huhn kannst du schlachten, und dann hast du eine schöne Hühnersuppe oder einen Hühnerbraten. Du kannst allerdings auch warten, bis dein Huhn ein Ei legt. Dann hast du ein Huhn und ein Ei.” - ”Aha”, sagte der Fragende und ein erkennendes Leuchten zeigte sich auf seinem Gesicht, “das ist also eine Alternative.”

“Moment, warte mal ab”, sagte der Rabbi, “die Geschichte ist noch nicht zu Ende. Nehmen wir einmal mal an, du entscheidest dich fürs Eierlegen. Dann hast du irgendwann ein Huhn und ein Ei. So ein frisches Ei, das gibt ein schönes Frühstücksei. Oder du kannst das Huhn natürlich auch brüten lassen. Dann hast du irgendwann zwei Hühner.” - Die Augen des Fragenden leuchteten auf: “Aha, das ist also eine Alterna… ”

“Moment, Moment”, unterbrach ihn der Rabbi. “Die Geschichte ist noch nicht zu Ende. Nehmen wir an, du entscheidest dich fürs Brüten. Dann hast du also zwei Hühner und irgendwann hast du acht Hühner und später dann sogar über 100. Wenn jemand 100 Hühner hat, dann kann er sich überlegen, ob es nicht Zeit ist, eine Hühnerfarm zu errichten. Bei einer Hühnerfarm gibt es nun wieder unterschiedliche Möglichkeiten. Ich kann natürlich so eine Farm neben meinem Wohnhaus bauen. Das hat gewisse Vorteile: Man ist dicht dabei, man überblickt alles und man hat immer die ganz frischen Eier. Allerdings sollte man die Geruchsbelästigung in Betracht ziehen. Die andere Möglichkeit ist, ins nahe gelegene Flusstal zu gehen. Dort haben die Hühner ideale Bedingungen, frisches Wasser und saftiges Gras. Allerdings – man ist natürlich nicht dabei. Vielleicht kommt nachts einmal der Fuchs oder ein Marder, und eines Morgens sind alle Tiere tot.” - ”Aha, das also ist… ”

“Moment, Moment”, sagte der Rabbi, “nicht so schnell, denn die Geschichte ist noch nicht zu Ende. Nehmen wir mal an, du entscheidest dich für das Flusstal. Die Hühner haben ideale Bedingungen und die Farm wächst und gedeiht: 100 Hühner, 200 Hühner, 500 Hühner und schließlich über 1000 Hühner. Das wird die größte und beste Hühnerfarm weit und breit. Dann beginnt es irgendwann zu regnen. Es regnet und regnet und regnet. Das ist sehr ungewöhnlich für diese Region. Aber es regnet und hört nicht mehr auf. Das Wasser des Flusses steigt und steigt und steigt. Und schließlich überflutet das Wasser die Dämme und damit auch deine Hühnerfarm und alle Hühner sind tot.” An dieser Stelle stoppte der Rabbi unvermittelt und schwieg.

Der Mann wartete ein Weilchen und fragte dann ratlos: “Na und? Wo ist jetzt hier die Alternative…?” - Der Rabbi antwortet: “Die Alternative? Enten, mein Lieber, Enten!”